Jahreskreisfeste

Im Kreis des Jahres mitlaufen….

…das möchten wir mit Ritualen in Form von Schwitzhütten, Medizinrad-Lichtzeremonien und vielen anderen schamanischen Ritualen feiern. Dabei das Jahr im Wandel der Jahreszeiten fühlbar und spürbar machen und ein neues Bewusstsein für die Verbundenheit zur Natur und des MenschSein wecken…

Jahreskreisfeste und Rituale, uralte Traditionen die unsere Ahnen und Vorfahren zu feiern wussten. Daran möchten wir mit Euch anknüpfen, mit Singen, Tanzen, Lachen, oder einfach nur in die Stille gehen. Meditationen und Gebete helfen uns, sich auf das Wesentliche zu fokussieren…

Die Reise beginnt…

  • Beltane - Walpurgis


Samhain/Halloween – In die Leere gehen

Der Startpunkt dieser Reise ist Samhain/Halloween. Die Tage werden deutlich kürzer und das Licht zieht sich allmählich zurück. Die Bäume und Pflanzen stellen ihr Wachstum ein, der Wind wirbelt die bunten Blätter durch die Luft und einige Tiere bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Der erste Frost ist nicht mehr weit. Nach und nach kehrt in der ganzen Natur Stille ein. Die Energie der Dunkelheit und des Rückzugs dominiert. So auch in uns. Wir werden ruhiger, langsamer und erinnern uns an Vergangenes, gedenken unserer Verstorbenen und sinken immer tiefer in uns hinein. Demut macht sich breit und erfüllt uns mit Dankbarkeit und Ehrfurcht.

Termin folgt…

Wintersonnenwende

Die Energie verdichtet sich immer weiter und erfährt am 21./22.Dezember ihren Höhepunkt. Wir erleben die längste und dunkelste Nacht des Jahres – es ist Wintersonnenwende. Und mit ihr auf dem Höhepunkt der Dunkelheit wird das Licht geboren! Ab jetzt weicht ganz langsam die Dunkelheit und jeden Tag ist es ein klein wenig heller. Auch wenn es noch eine ganze Zeit dauern wird, so ist dennoch der Wendepunkt eingeleitet und absolut sicher, dass der Frühling kommen wird. In uns keimt ein winziger Sprössling des Lichts mit der Ahnung, was wohl werden wird.

Wir werden diesen Tag feiern, indem wir am 21.Dezember 2019 das “Aramäische Vater-Mutter-Unser” beten.
Nähere Infos und Anmeldung hier

Lichtmess – Was will werden?

Das Licht keimt im Verborgenen weiter, auch wenn außen der Winter die Natur fest im Griff hat. Der Schnee als sichtbares Licht des Winters zaubert ein Lächeln in alle Herzen. Auch tief in der Erde regt sich erstes Leben. Samen beginnen zu keimen und bei den Bienen beginnt das Brüten. Die Idee wird konkreter und auch, wenn der Frühling noch weit ist, fragen wir uns: Was will werden? Worauf möchten wir uns ausrichten? Zu diesem Zeitpunkt feiern wir Lichtmess, das zarte Licht nach dem ersten Neumond im neuen Jahr.

Termin folgt…

Tag-und-Nacht-Gleiche Frühling

Der 21./22.März wird in unserem Kalender als den Frühlingsbeginn markiert. Ab jetzt sind Dunkelheit und Licht im Gleichgewicht. Die Energie ist auf ihrem Höhepunkt und bringt gleichzeitig die Gewissheit mit, dass das Leben in der Natur sichtbar erwacht ist. Die ersten Blumen schieben sich durch die noch zum Teil schneebedeckten Erde und strecken ihre zarten Blüten den ersten wärmenden Strahlen der Sonne entgegen. In uns schwingt Freude und Hoffnung, immer noch mit der Frage, was wohl kommen mag. Die Antwort finden wir bereits in uns.

Termin folgt…

Walpurgis/Beltane – Selbstliebe und Sinnlichkeit

In der Zeit um den 1. Mai feiern wir den Höhepunkt des Frühlings. Das Sonnenlicht ist klar führend und bringt mit seinem Leuchten die wärmenden Strahlen in die Natur und in unser aller Herzen. Alles erblüht! Die Luft trägt betörende Düfte, die Bienen fliegen von Blüte zu Blüte, die Vögel bauen ihre Nester, die Wildgänse sind aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt und überall brummt und summt es. Wir können in der Natur beobachten, wie männliche und weibliche Energien zusammenkommen und neues Leben entstehen lassen. Mit diesem Fest erwachen Sinnlichkeit und Selbstliebe. Auf diesem Boden können wir uns wahrhaftig nähren, satt werden und wachsen, innen wie außen.

Wir feiern Beltane am 09- 10.05.2020 in Form eines Ritualfestes mit Schwitzhütte.
Nähere Infos und Anmeldung hier

Sommersonnenwende

In diesem Jahr ist der längste Tag am 20.Juni. Die Sonne steht an ihrem höchsten Punkt und der intensive Tanz männlicher und weiblicher Energien hat jetzt ihren Höhepunkt erreicht. Der Sommer beginnt. Alles steht in voller Blüte, die Sinne feiern ein rauschendes Fest und wo auch immer man hinschaut herrscht pure Lebensfreude. Gleichzeitig sinkt ganz langsam das Energieniveau ab, obwohl davon weit und breit noch nichts zu fühlen ist. Wir genießen die Fülle.

Termin folgt…

Kräuterweih – Die Fülle nehmen

Wir sind jetzt mitten im Hochsommer, das Korn ist bald reif und viele Früchte und Beeren sind gepflückt, gegessen oder eingekocht. Anderes Obst kann bald geerntet werden. Die Natur präsentiert sich in ihrer ganzen Hülle und Fülle. Dennoch sind die Tage spürbar kürzer und die Abende schon kühler. In dieser Zeit sammeln viele Heilkundige Kräuter und legen einen Vorrat an. In manchen Traditionen pflücken die Menschen ihren ganz persönlichen Kräuterstrauß, der sie durch den langen Winter begleiten wird. Wir sind gefordert, die Fülle zu nehmen und gleichzeitig sich daran zu erinnern, dass die Natur sich schon bald beginnt zurückzuziehen. Sie wird sich dem Rhythmus des Vergehens, des Todes und der Verwandlung übergeben. Für uns ist das eine Botschaft, den Tod als Freund zu sehen.

Termin folgt…

Tag-Nacht-Gleiche – Herbst

Der 22.September läutet in unserem Kalender den Herbst ein. Die Nächte sind schon deutlich länger und die Kraft der wärmenden Sonne zieht sich spürbar zurück. Jetzt ist die Zeit, der Natur für ihre großzügigen Gaben zu danken. Wir feiern Erntedank und werden uns bewusst, dass die Dunkelheit schon bald wieder die Oberhand gewinnen wird. Aber erst versprüht die Natur ihre letzten Kräfte und verwandelt die Blätter, Sträucher und Bäume in ein atemberaubendes Farbenmeer.

Termin folgt…

Samhain/Halloween

Wir sind am Ausgangspunkt unserer Reise angekommen und kehren in die Leere und Stille ein. In diesem Ort beginnt der Lauf des Jahres von Neuem.